Asyl-Proteste, Populismus und Politikverdrossenheit

Sachsens Städte und Gemeinden, Vereine und Gruppierungen stehen vor immer neuen Herausforderungen.

„Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.“

Ute Seckendorf
Direktorin

Bernd Stracke, Sara Schieferdecker und Mike Brendel (v.l.n.r.)

Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention"
Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention"
Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention"

Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention"

Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker

Das Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e.V. (B3) ist Ansprechpartner, um staatliche und nichtstaatliche Organisationen, Politik, Verwaltung, Vereine und Initiativen in Sachsen bei der Stärkung und Entwicklung demokratischer Prozesse zu unterstützen.

Wir verfügen über einen großen Pool an erfahrenen Moderatoren*innen, Mediatoren*innen, Berater*innen, Coaches und vielen weiteren Fachkräften. Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir an Lösungen und Konzepten für eine starke und lebendige Demokratie.

B3 berät Sie bei der Entwicklung und Sicherung demokratischer Grundwerte, der Stärkung der Verantwortung vor Ort und der Abwehr und Verhinderung von extremistischen und rassistischen Entwicklungen. Wir arbeiten systemisch und prozessorientiert mit Kooperationspartnern*innen vor Ort.

Alle unsere Mitarbeiter*innen verfügen über langjährige Erfahrungen im Projektmanagement, in der Extremismusberatung und Vernetzung sowie der Moderation von Prozessen im Gemeinwesen.

B3 bietet durch Tagungen, Fortbildungs- und Beratungsaktivitäten qualifizierte Unterstützung bei Partizipationsprozessen im Gemeinwesen und stärkt so eine demokratische Kultur unter Beteiligung der Menschen vor Ort. 


Spannung im Kunstkraftwerk Leipzig
Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention“ am 8. November 2017 im Kunstkraftwerk Leipzig

Tuscheln im Raum, zusammengerückte Köpfe – die Besucher des Fachtags Urbane Gewalt haben Gesprächsbedarf so viel ist klar. 

Wer sich am 8. November 2017 für die Tagung Urbanität – Stadt – Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention entschieden hatte, konnte viel Emotion erleben. Poetisch ging es mit dem Vortrag von Prof. Udo Rudolph „Doch hängt mein ganzes Herz an dir … Die Stadt verändern“ los. Es geht darum, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sind und Offensichtliches nicht immer „richtig“ ist. Während des Vortrags wird sichtbar, dass jede Intervention an die Gegebenheiten einer Stadt angepasst sein muss und nicht alles überall hilft. Im Anschluss zeigt uns Prof. Frank Eckhardt am Beispiel von Frankreich und Los Angeles historische und internationale Erfahrungen. Er bewies auch, dass Gewalt durch räumliche Nähe entsteht und ebenso Medien und Politik eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Dynamiken spielen. Genauso kann auch das Gefühl der Machtlosigkeit zu Gewalt führen. Heinz Buschkowsky, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln, brachte mit seinem Vortrag „Was können wir aus Neukölln lernen“ gewagte Aussagen zum Thema Integration und fachte damit eine emotionale Diskussion dazu an. An dieser Stelle wird sichtbar, wie wichtig dieses Thema auch weiterhin ist. Nach einer Podiumsdiskussion und Mittagspause ging es in Worldcafés zu verschiedenen Themen, die bereits beim ersten Fachtag aufgetaucht sind. Schnell ist klar man spricht über viele Teile der Stadt, über Bereiche die sich überschneiden kommt ins Gespräch miteinander. Platz für Ideen, es wird direkt auf dem Tisch festgehalten was zur Debatte steht

Hier finden Sie unseren Flyer zum Projekt URBANE GEWALT >>>


Gemeinsam Ziele erreichen – eine Weiterbildung für die Moderation von Gruppen

Es gibt öfter Situationen, in denen Sie gemeinsam mit anderen ein Vorhaben planen oder umzusetzen wollen. Alle sollen mitreden können, aber wenig kommt als Ergebnis heraus … Und - wie immer - kommen die Kompetenzen und Fragen der Gruppe kaum oder gar nicht zur Geltung.

Als Institut B3 begleiten wir in Sachsen viele beteiligungsorientierte Prozesse zum Austausch oder zur Entwicklung von Vorhaben. Sehr oft erfahren wir in der Arbeit, dass einfache Moderationstechniken von den Teilnehmenden für die Arbeit sehr wertgeschätzt werden.

Daher haben wir ein Weiterbildungsangebot zur Moderation von Gruppen konzipiert, bestehend aus drei Modulen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden während der Kurse Möglichkeiten und Tools erfahren, Prozesse in Arbeitsgruppen effektiv und beteiligungsorientiert voranzubringen.

Die genauen Termine und Informationen zum Ablauf können Sie der Ausschreibung (hier) entnehmen.


GEMEINSAM FÜR UNSERE STADT

Unter dem Titel „GEMEINSAM FÜR UNSERE STADT" fand am 30. November 2016 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig die Auftaktveranstaltung zum Modellprojekt „Urbane Gewalt“ statt. Die Dokumentation der gesamten Veranstaltung ist ab sofort als Pdf hier abrufbar.


Aktionsbündnis „Sichere Sächsische Städte“

Das Institut B3 hat am 11. Mai 2017 den Erfahrungsaustausch der Vertragspartner zum Aktionsbündnis „Sichere Sächsische Städte“ in Chemnitz moderiert. Die Veranstaltung war eine Fortsetzung der Sicherheitskonferenz vom 25. Oktober 2016. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Kriminalpräventiven Rat der Stadt Chemnitz. Eine ausführliche Dokumentation zur Veranstaltung finen Sie hier.


Ein Fußballspiel ohne Polizeieinsatz: Bernd Stracke und Sara Schieferdecker vom Institut B3 im Interview – ein Beitrag in der Leipziger Internet Zeitung anläßlich des B3-Fachtags am 30. November 2016. >>>


Einen guten Einblick in unsere Arbeit erhalten sie in dem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung DER NETZWERKER: Früher war Bernd Stracke ein Punk, der den Staat ablehnte. Heute kämpft er in seiner sächsischen Heimat für die Demokratie. >>>


Hier finden Sie eine Broschüre der Amadeu-Antonio Stiftung zum Thema Reichsbürger. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Aktivitäten von Reichsideologen/innen, ihre Argumentationen und Erkennungsmerkmale. Durch Aufklärung über den Hintergrund von Reichsideologen/innen, die Schilderung von Beispielen und Alltagssituationen sowie Ansätze für Handlungsstrategien bietet die Broschüre Engagierten vor Ort eine Hilfestellung im Engagement gegen antidemokratische Tendenzen. >>>