Beratung
von Kommunen, Organisationen, Einzelpersonen sowie Teams und Gruppen
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Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.
Regionale Arbeitsgruppe Sachsen
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Urbane Gewalt
Projekt in Leipzig – Präventionsstrategien, Kleinprojekte und Fachtage
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„Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.“

Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker

 

Wichtig für gut Umgesetzte Beratung, Begleitung und Bildung ist das Interesse für Menschen in ihren vielfältigen Lebenskontexten und Wirkungsfeldern. Wir möchten Ihnen in Ihrer Umgebung zur Seite stehen.

Schwierige Aufgaben?

Sie brauchen Verbündete / Mitstreiter?

Für uns gilt: auch dranbleiben, wenn es unbequem wird - Zusammenrücken vor Ort!

Das Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e. V. (B3) stärkt so eine demokratische Kultur und deren Prozesse unter Beteiligung der Menschen vor Ort.

Verschiedene Bereiche werden durch unsere Arbeit abgedeckt, ob es sich dabei nun um Teamentwicklung, Bürgeranliegen, Beteiligung oder speziell Ihr Problemfeld handelt, sobald sie einen Anflug von Hilflosigkeit in Ihrer Situation verspüren können Sie uns kontaktieren.

Egal ob Sie sich einer staatliche/nichtstaatliche Organisation, Schule, Initiative oder einem Verein angehörig fühlen - Wir möchten Sie gern unterstützen und mithilfe von vielfältigen Methoden und langjähriger Erfahrung Schritt für Schritt gemeinsam Lösungen entwickeln.

B3 ist damit in der Abwehr und Verhinderung von extremistischen und rassistischen Entwicklungen tätig: Unsere Beratung, Begleitung oder Bildung erfolgt prozessorientiert. Unsere Mitarbeiter*innen und unser Netzwerk verfügen über vielfältige Fachkräfte. Egal ob Mediatoren, Berater oder Moderatoren gefragt ist – wir finden die richtige Person um vertraulich mit Ihrer Situation umzugehen und handlungsfähig zu werden.

 


STELLENAUSSCHREIBUNG: Projektleiter*in Urbane Gewalt

Seit dem 01.10.2016 erfolgt durch das Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e.V. (B3) die Umsetzung des im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes Urbane Gewalt.

amarena - Unsere Preisträger stehen fest!

"Erstmals schreibt der Bund Deutscher Amateurtheater mit "Nah Dran!" einen Sonderpreis für Demokratietheater aus. Die Auszeichnung wird vom Insitut für Beratung, Begleitung und Bildung e. V. (B3) gefördert und im Rahmen der Gala zum Deutschen Amateurtheaterpreis amarena am 29. September 2018 in Leipzig verliehen. Warum das Institut einen solchen Preis für notwendig hält, veschreibt Direktorin Ute Seckendorf in einem Statement." - SPIEL UND BÜHNE - Zeitschrift für Amateurtheater und Kulturpolitik

Den ganzen Artikel finden Sie hier:

 

Was hat das Ama­teur­thea­ter einem zuneh­men­den Rechts­po­pu­lis­mus, einer pole­mi­schen Spra­che und extre­mis­ti­schen Ansich­ten ent­ge­gen­zu­set­zen? Ant­wort auf diese Frage gaben 19 Thea­ter­grup­pen aus ganz Deutsch­land, die sich um den Son­der­preis „Nah Dran!“ für Demo­kra­ti­e­thea­ter bewor­ben haben. Der Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter (BDAT) und das Insti­tut für Bera­tung, Beglei­tung und Bil­dung (B3) initi­ier­ten den mit 2.000 Euro dotier­ten Preis, der im Rah­men der Gala­ver­an­stal­tung zum Deut­schen Ama­teur­thea­ter­preis amarena am 29. Sep­tem­ber in Leip­zig ver­ge­ben wird. Zwei Grup­pen, das Pic­co­lo Thea­ter Cott­bus mit der Insze­nie­rung „KRG.“ und stell­werk wei­mar mit „Wil­helm Tell – Ver­su­che“ wer­den sich den erst­mals aus­ge­schrie­be­nen Preis tei­len.

Foto: Mat­thi­as Pick

Unsere Beratungsangebote

Konflikthafte Situationen führen oft zu Ratlosigkeit von Betroffenen und Ansprechpartner*innen.

Wir wirken dieser zusammen mit Ihnen entgegen. Neben der Herausforderung liegt auch die Lösung bei den Betroffenen im Wirkungsrahmen. Unser Ansatz ist systemisch, sodass wir gemeinsam und durch die Beratungsnehmer*innen selbstbestimmt, an einem Weg arbeiten. Wir legen dabei den Schwerpunkt darauf stets ressourcen- und Lösungsorientiert bei Ihnen vor Ort aktiv zu werden

„Friedensfest Ostritz“ - Eine erfolgreiche Beratung, eine gelungene Begleitung.

Über drei Monate begleitete das Institut B3 das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) und die Bürgermeisterin Marion Prange.

Nach dem die NPD gemeinsam mit anderen rechtsextremen Institutionen, rechten kommerziellen Bands und Vertrieben eine Veranstaltung angemeldet hatten, tat sich etwas in Ostritz.

Gemeinsam organisierten Stadt und IBZ eine festliche Veranstaltung um Haltung zu zeigen, als Reaktion zum menschenverachtenden Treffen der Neonazis.

Dies geschah in einer unglaublich, umfassenden Vernetzung von Vereinen, Verbänden, Initiativen und Institutionen. Unterstützt wurden die Bemühungen durch den Freistaat Sachsen, den Landkreis Görlitz, durch Politiker*innen, Gewerkschaften, Bürgermeister*innen, dem Landkreis Görlitz und viele, viele mehr.

Am Anfang stand eine Analyse und Beratung zum gemeinsamen Vorgehen im Vordergrund und die Erarbeitung von Zielen und Handlungsstrategien, gemeinsam mit der Bürgermeisterin, dem Ostritzer Organisator*innenteam und dem Träger des IBZ St. Marienthal durch Bernd Stracke.

Die Begleitung des Instituts B3 - Beratung, Begleitung, Bildung e.V. war in der Folge vielfältig. Bürgergespräche und Informationen wurden begleitet, durch unser Kolleg*innen und Anja Bohländer, Norbert Poppe und Mike Brendel.

In Sachen Öffentlichkeitsarbeit, für die Stadt und die Bürgermeisterin Prange, stand der professionelle Berater und Coach, Markus Kremser zur Verfügung.

Wir vermittelten inhaltliche Informationsveranstaltungen mit dem Landesamt für Verfassungsschutz und der Polizei, riefen über das Netzwerk des Bundesprogrammes „Zusammenhalt : Teilhabe“ zur Unterstützung auf, Sprachen im Kriminalpräventiven Rat des Landkreises Görlitz und in verschiedensten Gremien des Freistaates. Zu guter Letzt moderierten Ute Seckendorf und Mike Brendel von Institut B3 die sehr gelungene Auftaktveranstaltung mit dem Sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer, Herrn Dr. Schlitt vom IBZ St. Marienthal und der Bürgermeisterin Marion Prange.

Ein großes Dankeschön an alle Kooperationsparntern und Unterstützer!

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.ostritzer-friedensfest.de/2018/04/22/ostritz-zeigt-gesicht/

 

 


Modellprojekt: Urbane Gewalt

Der Begriff „Urbane Gewalt“ ist bisher kaum definiert. Dabei geht es weniger darum, was genau unter „Urbaner Gewalt“ verstanden, sondern vielmehr um eine Eingrenzung des Raumes, in dem Gewalt beobachtet wird. Urban bedeutet städtisch und wir beziehen uns auf den Raum der Stadt Leipzig. Gleichzeitig ist es durch den Begriff möglich alle Aspekte der Gewalt – Erscheinungsformen, Ausmaß, Folge und Reaktionen - in unser Projekt mit einzubeziehen. Konkret heißt das also, wir haben keine Definition von Urbaner Gewalt überhaupt, sondern spezifizieren diese für eine Stadt.