Rückblick auf den Fachtag vom 8.11.

Spannungen im Kunstkraftwerk Leipzig
Fachtagung „Urbanität, Stadt, Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention“ am 8. November 2017 im Kunstkraftwerk Leipzig

Tuscheln im Raum, zusammengerückte Köpfe – die Besucher des Fachtags Urbane Gewalt haben Gesprächsbedarf so viel ist klar. 

Wer sich am 8. November 2017 für die Tagung Urbanität – Stadt – Gewalt – Konzepte zur Gestaltung und Prävention entschieden hatte, konnte viel Emotion erleben. Poetisch ging es mit dem Vortrag von Prof. Udo Rudolph „Doch hängt mein ganzes Herz an dir … Die Stadt verändern“ los. Es geht darum, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sind und Offensichtliches nicht immer „richtig“ ist. Während des Vortrags wird sichtbar, dass jede Intervention an die Gegebenheiten einer Stadt angepasst sein muss und nicht alles überall hilft. Im Anschluss zeigt uns Prof. Frank Eckhardt am Beispiel von Frankreich und Los Angeles historische und internationale Erfahrungen. Er bewies auch, dass Gewalt durch räumliche Nähe entsteht und ebenso Medien und Politik eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Dynamiken spielen. Genauso kann auch das Gefühl der Machtlosigkeit zu Gewalt führen. Heinz Buschkowsky, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln, brachte mit seinem Vortrag „Was können wir aus Neukölln lernen“ gewagte Aussagen zum Thema Integration und fachte damit eine emotionale Diskussion dazu an. An dieser Stelle wird sichtbar, wie wichtig dieses Thema auch weiterhin ist. Nach einer Podiumsdiskussion und Mittagspause ging es in Worldcafés zu verschiedenen Themen, die bereits beim ersten Fachtag aufgetaucht sind. Schnell ist klar man spricht über viele Teile der Stadt, über Bereiche die sich überschneiden kommt ins Gespräch miteinander. Platz für Ideen, es wird direkt auf dem Tisch festgehalten was zur Debatte steht

  • Podiumsdiskussion
  • Projektleiterin Sara Schieferdecker
  • Mit Graphic Recording werden die Ergebnisse festgehalten"
  • Diskussionensrunden im Worldcafe