Zwischen Wut und stillem Protest

Der Umgang mit gesellschaftlichen Wertekonflikten am Beispiel der Fernverkehrsstraße B96

Ansprechpartner

Bernd Stracke
Telefon: 0351 86 27 63 11
Mail: b.stracke(at)institut-b3.de

In den letzten Monaten standen die Verantwortungsträger*innen in den Kommunen des ländlichen Raums unter einer besonderen Anspannung. Neben den Herausforderungen der Pandemiesituation kamen Woche für Woche Menschen entlang der B96 zusammen, um – oft unangemeldet – gegen die Maßnahmen zu protestieren. Dabei ist die Gruppe der Protestierenden sehr heterogen, bietet aber insbesondere Rechtsextremisten ein hohes Mobilisierungspotenzial.

Diese Proteste verstehen wir als Symptom eines tieferliegenden Wertekonfliktes. Das Projekt entwickelt und erprobt Wege und Möglichkeiten den Fokus des Diskurses vor Ort auf das Verbindende und nicht das Trennende zu lenken. Mit seinem systemischen Ansatz stärkt das Projekt die Verantwortungsträger:innen in Verwaltung und Vereinen vor Ort in ihrem Handlungsspielraum.

Das Projekt zusammengefasst: Dialog. Konfliktlösung. Weiterbildung.

Zum Projekt

  • Projektzeitraum 01.04.2021 – 31.12.2023
  • Wirkungsradius: Landkreis Görlitz
  • Modellprojektförderung der Bundeszentrale für politische Bildung

Dieses Projekt wurd gefördert durch: