Ausstellung: Transit – Bilder aus dem Exil
Eine Ausstellung zum Thema Verfolgung, Flucht und Exil einer jüdischen Familie aus Dresden.
Als Sprecher:innen der Regionalen Arbeitsgruppe Sachsen von Gegen Vergessen – für Demokratie freuen wir uns, auf eine kürzlich in Dresden eröffnete Ausstellung hinweisen zu können:
In TRANSIT – Bilder aus dem Exil setzt sich die argentinische Künstlerin Mónica Laura Weiss mit den Themen Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie auseinander.
Mónica Laura Weiss ist die Tochter, Nichte und Enkelin der jüdischen Familie Reizes, die 1933 nach einem Urlaub im tschechischen Marienbad nicht mehr nach Dresden zurückkehrte, stattdessen wegen der NS-Verfolgung nach Südamerika floh. In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin ihre familiären deutsch-jüdischen Wurzeln und „die langen Schatten der Vergangenheit“ – wie sie selbst diese nennt.

Die Ausstellung ist nun noch bis zum 8. Februar 2026 im Kabinett des Zentralwerk Dresden zu sehen. Mehr zur Ausstellung ist auf der Website des Zentralwerk zu erfahren. Zur Ausstellung ist außerdem eine Begleitpublikation mit integriertem Pädagogischen Leitfaden erhältlich, um sich vor Ort, aber auch in der Nachbetrachtung mit dem Themenschwerpunkt Verfolgung, Flucht und Exil im Kontext der Familiengeschichte auseinanderzusetzen.
TRANSIT – Bilder aus dem Exil | 09.01.-08.02.2026 | Kabinett Zentralwerk Dresden
Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Samstag: 16 bis 20 Uhr
Sonntag: 15 bis 18 Uhr
Führungen für Gruppen und Schulklassen an allen Wochentagen ab 10 Uhr nach vorheriger Absprache unter: info@alter-leipziger-bahnhof.net oder unter: +49 174 498 009 6 möglich.
Fotos von der Ausstellungseröffnung: Alexander Atanassow, Dresden